Kurznotiz: Duck Duck Go statt Google benutzen

Weil ich grade etwas über den Blog blättere (kommt ja ugf 1x im Jahr vor, nachdem man selbst einen neuen Artikel gepostet hat) und da googlen erwähnt wurde (Hammer Einleitung, ich weiß :p):

Seit gefühlt zwei Monaten verwende ich jetzt DDG als default Suchmaschine und bin damit ziemlich zufrieden. Probiert es mal aus, die coolen Features (zB. ein besseres Verständnis von Privatsphäre, offizielle Seiten werden als solche gekennzeichnet, man kann mit !g auch wieder direkt auf Google suchen und noch viele andere lustige dieser Bangs verwenden zB. für Arch Pakete, …) kann man sich in einem kurzen Video anschauen, sobald man auf das Logo der Seite klickt. Die entsprechende deutsche Phrase zum Suchen wäre dann übrigens die Ente fragen.

Damit Google uns jetzt nicht komplett runterstuft, an dieser Stelle auch nochmal ein Link auf Google, falls ihr davon noch nie gehört habt :p

systemd sucks!

This blog was missing a systemd rant for quite some time. But fear not, here it is!

As you may know from the previous articles, me and the two other name-giving authors on this blog, who write articles about once a year, all love the awesome Arch Linux. However, it has lately switched to systemd from the good old sysv-init.

I have really tried to like it and installed it on all my two linux machines as soon as I have read the news on archlinux.org, since they always put up good stuff there, right?

When you have just installed systemd and everything works™, it’s quite okay. It even seems to boot fast, although the very characteristic boot messages from the old days are gone. But that’s the new way I thought there, when you boot fast, you don’t need these messages anyway (kernel parameter ‚quiet‘ is your friend).

After using it for a long time now, I can present you the reasons why I started to hate it:

First of all, it tries to hide everything from the user. That’s not the arch-way at all 🙁 I liked the simple init scripts, where I could hack in everything I needed just by modifying some shell scripts. Adrian and I used to modify the rc.sysinit file to speed up the boot manually for example. Or you could start custom commands in rc.local back then, which was very useful. This especially annoys me on my home server, where I need to start the wlan access point, configure IP tables for traffic shaping and do lots of other stuff, to configure it properly. Who gives a fuck about boot time on a server anyway? I ended up writing my own „Fuck Systemd“ service file hack, which starts the shell script /root/startup.sh on every boot.

Writing service files is a real pain, too, compared to rc-files. They are more complex and harder to debug. And once you change them, you must tell systemd to reload all service files. It will notify you, that some service files have changed and you must reload them, but it doesn’t do that automatically! What an asshole!!

Oh and the log feature is equally shitty. Everytime I do systemctl status $service, I need to wait 30 seconds until I see some logs! What the fuck? Ever heard of the unix philosophy, that says do one thing and do it well? It’s more like do everything and shit the admin in the face while doing so.

And systemd is really not intuitive. For example: I want to start a service, which I have not enabled before. It gives me a file not found error! With rc scripts, you can do this any time, but here you really need to enable a service (at boot!) before you can start it. This is just bad design and it is fucking annyoing.

Last but not least: I really liked the old boot messages, they looked so much better. Without the quiet kernel parameter, arch looks now just like any other distribution. What a shame :-\

I really hope that sooner or later it will be possible to use arch linux (with the shiny pacman, abs, aur etc.) in combination with the old rc scripts.

So after some months of usage, I am sure that systemd is the worst thing that has happened to my favorite Linux distribution  🙁

There are already some alternatives out there, but they are far away from being a drop-in replacement. Anyway, I’ll probably switch to one of those, when I find enough time to do so.

Noch mehr Do It Yourself Kram

DIY ist ein altes Punk-Ideal, das für sehr viel steht. Vor allem aber seinen Ding selbst zu machen und nicht dem Mainstream hinterher zu laufen.

Aber auch in der Technik ist es anwendbar. Zum Beispiel, wenn man Altgeräte repariert, anstatt gleich was neues zu Kaufen. Deshalb finden sich in diesem Blog auch Artikel, wie man im Jahre 2013 das iPhone 3G oder Nokia 5800 noch benutzen kann. Schließlich sind die Geräte ja noch voll in Ordnung, es wird nur für diese Handys absichtlich keine brauchbare Software mehr veröffentlicht. Damit man eben schön brav jedes Jahr ein neues kauft und die Smartphone-Industrie keine wirklichen Innovationen mehr liefern muss.

Wer nach weiteren Anleitungen sucht, wie man teilweise wirklich kaputte Geräte oder eben auch Geräte mit alter Software wieder benutzbar bekommt, sollte sich auf iFixit umsehen. Es lohnt sich wirklich über den für nicht-Apfel-Konsumenten schlecht gewählten Namen hinweg zu sehen und sich mal anzuschauen, wie viele Anleitungen es da zum reparieren gibt. Alles Kostenlos, jeder kann mitwirken so wie bei einem Wiki. Verdammt gute Sache eigentlich!

Coldboot Protection für Handys

Mal kurz notiert: Im Moment steht in den Heise Schlagzeilen ja, dass sich die Full Disk Encryption von Andrioid mithilfe eines Gefrierfachs und entsprechender Software, die man dann über den hoffentlich installierten bootloader nachladen kann, aushebeln lässt.

 

Mir fällt dazu eine ziemlich triviale Lösung ein, die vor allem bei Handys funktionieren sollte (jetzt mal abgesehen davon, den entsprechenden Bootloader nicht installiert zu haben): Temperatursensoren überwachen und bei entsprechend vielen Minusgraden einfach das Telefon ausschalten.

 

Das ist wahrscheinlich ein einzeiler in Bash. Schön als daemon nebenbei laufen lassen und Problem gelöst :p

Warum du dein iPhone 3G auf iOS 3.1.3 downgraden willst

Durch eine unglückliche Fügung ist mir letztens mein Nokia-Handy (fast) gestorben, seitdem habe ich ein gebrauchtes iPhone 3G, welches ich zu einem Spottpreis bekommen habe. Danke an den Verkäufer 🙂 Das Handy lag bei ihm schon länger rum, war also nicht up to date. Ich hab‘ das also brav auf das letzte für iPhone 3G erhältliche Betriebssystem iOS 4.2.1 geupdated und dachte mir nichts böses… wunderte mich aber dauernd, warum alles so furchtbar langsam läuft. Damit meine ich nicht, dass aufwendige Webseiten langsam rendern. Wir reden hier von 2 Sekunden bei jedem Entsperren und ca. 3-6 Sekunden Laden, bis ich eine SMS oder eine Notiz lesen kann. What. The. Fuck.

iPhone 3G - iOS6 look

http://www.whited00r.com

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