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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Kopfhörer selbst reparieren

3. Februar 2011 Keine Kommentare

Ich hatte mir auf Amazon einen 30€ Kopfhörer bestellt. Ärgerlich, dass dieser nach ungefähr einem Monat schon nicht mehr richtig funktionierte, doch wie der Titel dieses Artikels vermuten lässt, war es kein großes Problem diesen wieder zu reparieren.

Genauer gesagt ging der Stecker nicht, das lies sich dadurch feststellen, dass durch drehen, bzw. leichtes Herausziehen die Qualität des Audiosignals deutlich geschwankt hatte oder überhaupt nicht mehr hörbar war.

Falls jemand ein ähnliches Problem hat, will ich hier kurz erklären, wie man dieses lösen kann.

Benötigt:

- Kopfhörer mit kaputtem Stecker

- alter Kopfhörer, bei dem der Stecker noch geht (der Rest darf ruhig hinüber sein) mit einem ähnlichaussehenden Leiter

- Lötkolben

- Schrumpfschlauch (Tape tut es auch, sieht aber nicht so schön aus)

- Abisolierzange/Schere

- Feuerzeug

- Tesafilm

Vorgehensweise:

- Beide Kopfhörer am Leiter so abschneiden, dass die gewünschte Länge erreicht wird + etwa 2 cm auf jeder seite zum verlöten

- die Leiterenden von den Stücken, die verwendet werden, abisolieren mit einer Abisolierzange (oder mit einer Schere ganz leicht einschneiden und die Isolierung herunterziehen)

- jetzt sollten bei beiden 3 Leiter in verschiedenen Farben sichtbar sein, falls nicht, anderen Stecker verwenden wenn noch welche vorhanden sind und auch abisolieren

- einen Schrumpfschlauch auf ca 3 cm zuschneiden und über einen der beiden Leiter weg von dem isolierten Bereich ziehen, damit er später verwendet werden kann

- die drei Leiter jeweils in verschiedene Richtungen biegen und vorsichtig mit einem Feuerzeug den Lack für ca. 1,5 cm wegbrennen

- beide kupferfarbenen (Masse) Leiter zusammendrehen

- die übrigen Leiter stehen für rechts bzw. links. Welcher welcher ist muss jetzt ausprobiert werden (zwei zusammendrehen, Kopfhörer an Player anstecken, hören wo rechts und links ist z.B. indem man die Balance auf dem Player in eine Richtung schiebt)

- die Leiter sollten jetzt richtig zusammengedreht (tipp: drehsinn beibehalten!) sein, noch immer in 3 verschiedene Richtungen senkrecht zu dem jetzt verbundenen Leiter wegstehen und Musik sollte angeschlossen und in gewohnter, guter Qualität hörbar sein

-  jetzt werden diese drei verdrehten Leiter festgelötet, wobei man zur überprüfung die Musik ruhig weiterlaufen lassen kann

- die drei werden alle in eine Richtung (z.B. in die des Steckers) gebogen und mit Tesafilm so übereinander geklebt, dass sie jeweils komplett voneinander isoliert sind.

- Falls man den Schrumpfschlauch verwendet hat, wird dieser nun über die Verbindungsstelle geschoben, so dass diese vollständig abgedeckt ist

- Der Schrumpfschlauch wird mit dem Feuerzeug erhitzt, damit er sich zusammenzieht und die Verbindungsstelle z.B. vor Regen schützt

…und das wärs auch schon. Viel Spaß mit dem reparierten Kopfhörer :)

PS: 135° Stecker halten nach meiner Erfahrung am besten.

Erneuter Zuwachs

3. Februar 2011 2 Kommentare

Markus schreibt jetzt auch hin und wieder mit :)

Ich stell mich mal kurz vor… ich bin ein Kumpel vom Adrian, der in etwa ähnliche technische Interessen hat. Auf der einen Seite hab ich so gut wie keine Zeit dafür, aber auf der anderen programmiere ich dann doch ab- und zu etwas oder mache etwas anderes technisches. Da ich ein Opensource Fan bin, würde ich meine Ergebnisse der Welt gerne zur Verfügung stellen und werde es hier in unregelmäßigen Abständen – eben sobald es etwas nützliches gibt – auch umsetzen :)

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protobuf-messages mit boost::asio übers Netzwerk senden

2. Februar 2011 Keine Kommentare

Die Idee für Google’s protocol buffers finde ich – besonders für Aktionen zwischen verschiedenen Programmen – gut durchdacht. Letztlich wollte ich eine solche protobuf-Message übers Netzwerk verschicken, wozu ich die Crossplattform-Library boost::asio benutze. Da ich bis heute kein wirklich einfaches Beispiel für sowas gefunden habe und erstmal bei Stack Overflow fragen musste, habe ich jetzt ein kleines Snippet, das hoffentlich die Verwendung halbwegs einfach darstellt. Mehr…

Neue Bibliotheksnamen bei openCV 2.2.0-2

8. Januar 2011 Keine Kommentare

Nach dem letzten pacman -Syu hatte ich einige Probleme, meine Projekte mit den neuen Bibliotheken zu verlinken. Alle openCV-Bibliotheken tragen nun das Präfix “opencv_”:

libcv -> libopencv_core
libhighgui -> libopencv_highgui

Somit muss man auch die Verlinkungs-flags des gcc/g++ auf den neuesten Stand bringen:

-lcv -> -lopencv_core
-lhighgui -> -lopencv_highgui
...etc
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Code-Completion für vim

6. Januar 2011 Keine Kommentare

Als ob es nicht schon genügend Artikel darüber im Netz gäbe, hier ist ein weiterer darüber: wie bekomme ich etwas IntelliSense-ähnliches in mein vim?

Bisher ließen sich drei möglichkeiten aufdecken:

  • omnicppcomplete
  • gccsense
  • clang_complete

Im Folgenden möchte ich die drei kurz vorstellen: Mehr…

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Seagate Dockstar: USB-Stick schrotten vermeiden

15. Oktober 2010 Keine Kommentare

Ich hatte ebenfalls eine Plugbox (Archlinux für ARM-Prozessoren) -Installation auf einer Seagate Dockstar, wie im Artikel von n0stradamus hier auch gut beschrieben ist, am Laufen. Für 20€ so ein Powerhouse ist einfach saugeil :D

Mein System lief auf einem 1GB USB-Stick und lief eigentlich ziemlich super. Lief. Ja. Das ist der Knackpunkt: Mein USB-Stick ist ziemlich tot.

Mehr…

nativer 64-Bit Flashplayer Square im Kommen

18. September 2010 Keine Kommentare

Spätestens seit dem Artikel auf heise.de ist bekannt, dass die nspluginwrapper-Krux ein Ende hat :D

Adobe hat offenbar eingesehen, dass es gar nicht so wenige 64Bit-System gibt und hat schonmal eine Vorabversion des neuen Flashplayers Square veröffentlicht. Wer das Plugin nicht selbst herumkopieren möchte, kann sich mit dem PKGBUILD aus dem AUR helfen.

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C++ Dynamische Arrays mit mehreren (2, 3, …) Dimensionen

12. September 2010 Keine Kommentare

… genau sowas suchte ich gerade über eine Stunde lang.

Hätte ich einmal C++ RICHTIG gelernt und nicht alles zusammenklamüsert, wüsste ich sowas wahrscheinlich. Aber da der Grundkurs, den ich besucht habe, etwas arg verpeilt war und außer dem Klassenmodell und iostream kein C++ verwendete, sondern z.B. Speicher grundsätzlich mit “malloc” reservierte, war so etwas eben nicht drin.

Übrigens empfehlen die im “offiziellen” C++ Forum genau das, was ich auch im Hinterkopf hatte: geschachtelte Vektoren. Das wollte ich anfangs auch machen, dachte mir aber, dass es da doch was gescheites für geben müsste… mhja. :D

Das hier ist also mehr so für google, damit das andere auch finden ;D

C++ : Forums : Articles : Multi-Dimensional Arrays

http://www.cplusplus.com/forum/articles/7459/

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ArchLinux auf der Seagate DockStar

7. September 2010 32 Kommentare

Wer sich letztens eine dieser extrem günstigen Dockingstationen (~20€) gekauft hat, bekommt dafür ordentlich Dampf – geknechtet von BusyBox und einem nach bestimmter Nutzungsdauer kostenpflichtigen Dienst, nämlich Pogoplug.

Hardware:

- Marvell 88F6281 SoC mit 1,2 GHz Sheeva CPU
- 128MB DDR2
- 256MB NAND-Flash
- 3x USB 2.0 Ports
- 1x Mini-USB für Seagate Go Festplatten
- 100/1000 MBit Ethernet

Wer sich nicht mit den durch den Pogoplug-Dienst gegebenen Einstellungen/Einschränkungen zufriedengeben möchte, kann aber auch mit ein paar Tricks ein vollständig funktionstüchtiges PlugBoxLinux(eine auf Arch basierende Distro) an den Start bringen ;)

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Praktikum beim EMBL =]

4. September 2010 Keine Kommentare

In meinen letzten 2 Wochen der Sommerferien mache ich ein Praktikum beim EMBL. Die erste Woche davon war letzte Woche, die nächste Woche wird die zweite werden.

Ich arbeite in der GeneCore-Abteilung und vergleiche verschiedene (kommerzielle und open-source / freie) Programme zur Analyse von riesigen Mengen (we’re talking ~1 TB per run) von RNA-Seq-Daten mit dem Ziel, am Ende eine “beste Lösung” für jedes Anwendungsgebiet zu haben.

Dabei habe ich gemerkt, wie verdammt wichtig eine gute Dokumentation ist. Das Forschungsfeld um RNA-Seq ist noch sehr jung und daher steckt auch die Software noch in den Kinderschuhen. Es ist aber teilweise wirklich unglaublich, wie schlecht Teile der Software dokumentiert sind und wie viel Zeit nur dafür draufgeht, Parameter und mögliche Interferenzen zu “erraten”…

Für mich als Schüler ist die Schnellebigkeit dieses Forschungsfeldes einfach der pure Wahnsinn. Papers zu neuen Erkenntnissen schießen wie Pilze aus dem Boden und referenzieren andere Schriften, die teilweise erst vor unter einem Monat veröffentlicht wurden. Zum Vergleich: In der Schule haben wir in manchen Fächern über 20 Jahre alte Bücher…