Wer sich letztens eine dieser extrem günstigen Dockingstationen (~20€) gekauft hat, bekommt dafür ordentlich Dampf – geknechtet von BusyBox und einem nach bestimmter Nutzungsdauer kostenpflichtigen Dienst, nämlich Pogoplug.
Hardware:
- Marvell 88F6281 SoC mit 1,2 GHz Sheeva CPU
- 128MB DDR2
- 256MB NAND-Flash
- 3x USB 2.0 Ports
- 1x Mini-USB für Seagate Go Festplatten
- 100/1000 MBit Ethernet
Wer sich nicht mit den durch den Pogoplug-Dienst gegebenen Einstellungen/Einschränkungen zufriedengeben möchte, kann aber auch mit ein paar Tricks ein vollständig funktionstüchtiges PlugBoxLinux(eine auf Arch basierende Distro) an den Start bringen
In meinen letzten 2 Wochen der Sommerferien mache ich ein Praktikum beim EMBL. Die erste Woche davon war letzte Woche, die nächste Woche wird die zweite werden.
Ich arbeite in der GeneCore-Abteilung und vergleiche verschiedene (kommerzielle und open-source / freie) Programme zur Analyse von riesigen Mengen (we’re talking ~1 TB per run) von RNA-Seq-Daten mit dem Ziel, am Ende eine “beste Lösung” für jedes Anwendungsgebiet zu haben.
Dabei habe ich gemerkt, wie verdammt wichtig eine gute Dokumentation ist. Das Forschungsfeld um RNA-Seq ist noch sehr jung und daher steckt auch die Software noch in den Kinderschuhen. Es ist aber teilweise wirklich unglaublich, wie schlecht Teile der Software dokumentiert sind und wie viel Zeit nur dafür draufgeht, Parameter und mögliche Interferenzen zu “erraten”…
Für mich als Schüler ist die Schnellebigkeit dieses Forschungsfeldes einfach der pure Wahnsinn. Papers zu neuen Erkenntnissen schießen wie Pilze aus dem Boden und referenzieren andere Schriften, die teilweise erst vor unter einem Monat veröffentlicht wurden. Zum Vergleich: In der Schule haben wir in manchen Fächern über 20 Jahre alte Bücher…
Ein deutliches Zeichen von zu viel Zeit meinerseits.
Best served in 720p
Ja, wer bei YouTube geschaut hat, hat vielleicht gemerkt, dass das Video nicht August, sondern Mai entstanden ist. Ich wollte das eigentlich schon länger hier auf dem Blog posten, habs aber irgendwie verpennt…
Momentan werkle ich ein bisschen an einer Idee für JugendForscht, deswegen geht die Postings-Rate etwas zurück. Programmieren hindert aber nicht daran, Lustiges im Netz zu finden:
Ein Update sollte wohlüberlegt sein, denn natürlich hält sich jeder an den weisen Satz “never touch a running system”…*hust*
Aber WordPress schaffte es doch, mir das ‘vollautomatische Update zum Durchklicken’ schmackhaft zu machen und so – nach einem Backup des Systems – ist die Seite abgestürzt
Das Einspielen des Backups hätte auch kein Problem sein sollen, denkt man sich. Leider waren einige mySQL-Befehle falsch geschrieben worden(weiß der Geier warum) und so ging eine weitere Stunde meiner Zeit drauf, die Datei mühselig zu debuggen.
Damit waren die alten Posts, etc. gerettet, nicht jedoch der problemlose Zugriff auf die Site. Das Problem liegt in der alten http.php auf dem Server, die nicht auf den neuesten Stand gebracht wurden. Abhilfe schaffen diese drei Schritte:
Das Programm “fortune” gibt (pseudo)zufällige Sprüche zum Besten, die es aus bestimmten Dateien entnimmt.
“cowsay” nimmt einen Text und zeigt ihn in einer Sprechblase mit einer Kuh (oder eben mit Tux) in ASCII-Art-Manier an.
Kombiniert und ans Ende der ~/.bashrc (oder ~/.zshrc oder was ihr eben für eine Shell benutzt) geschrieben gibt es beim Öffnen einer Shell instant Awesomeness!
# Make tux say something
fortune -e sprueche linuxcookie chucknorris archlinux | cowsay -f tux
Diese Woche habe ich endlich meine Seminararbeit für den Seminarkurs abgegeben und auch das Kolloquium überstanden. Das Ergebnis war überragend, so viel sei gesagt
Dieser Post spricht zwar wahrscheinlich nicht meine übliche Zielgruppe an, aber vielleicht hilft er ja anderen.
Meine Seminararbeit dreht sich um Ludwig Wittgenstein und sein Werk “Tractatus logico-philosophicus”, zu Deutsch “Logisch-philosophische Abhandlung”. Mehr…
Momentan bin ich wieder am casemodden und dokumentiere den Fortschritt hier(für die einzelnen Abschnitte über den Abschnitt ‘Switch Reloaded’ fahren) und hier.